2026-02-24 | Case study | Insights
Meridian hat uns ein viel klareres Bild unserer wichtigsten Umsatztreiber verschafft. Durch die Berücksichtigung von Variablen, die bisher schwer zu quantifizieren waren – wie Saisonalität und Aktionsrabatte – sind wir zu einer fundierteren Herangehensweise bei unserer Budgetplanung übergegangen. Diese Erkenntnisse bieten eine solide Grundlage für zukünftige Experimente und Budgetallokation.
Als Google Meridian Partner ist Digitl ein unabhängiger Spezialist für Analytics, Ad-Tech und Data Science. Digitl unterstützt Kunden beim Setup und der Nutzung ihres gesamten Marketing-Stacks.
Daten und 12 Kanäle analysiert mit Meridian
des Nettoumsatzes erklärt
potenzieller inkrementeller Nettoumsatz durch optimierte Allokation
vertbaudet, ein französischer Pure-Player für Kindermode und Möbel, wollte die wahre Wirkung seines Multi-Channel-Marketings messen. Im Mix aus Google Shopping, Mailings und Social Media fehlte die Sicht auf die stärksten Umsatztreiber. Ziel war eine datenbasierte Methode, um organische Basisumsätze von inkrementellem Uplift zu trennen und das Budget zu optimieren.
Mit der Hilfe von Digitl entwickelte vertbaudet ein Marketing-Mix-Modell (MMM) auf Basis von drei Jahren historischer Daten und Nettoumsatz als KPI. Für hohe Stabilität wurden große Kanäle nach Kategorie und Intent getrennt, kleine Kanäle strategisch gruppiert. Das Modell integriert zudem externe Kontrollvariablen wie Rabatte und Wetter, da diese als kritische Business-Treiber identifiziert wurden.
Das Modell fungierte als erfolgreicher Proof of Concept: Es erklärte 96 % des Nettoumsatzes und schuf die Basis zur Analyse von 12 Marketingkanälen. Die Ergebnisse bestätigten Search, reichweitenstarke Social-Media-Kanäle und Rabattaktionen als primäre Treiber für inkrementellen Umsatz. Bei gruppierten Kanälen konnten Insights lediglich auf Gruppenebene generiert werden; für Einzelbewertungen sind weitere Attributions- und Inkrementalitätstests nötig. Trotz dieser Einschränkung liefert das Modell klare Leitplanken: Es identifizierte Kanäle nahe der Sättigung sowie Potenziale im Social-Media-Marketing. Eine Budget-Reallokation basierend auf diesen Daten steigerte den inkrementellen Nettoumsatz im Optimierungsszenario um 6,3 % und dient nun als Basis für künftige Budgetentscheidungen.